Mit R.SH Moderator Carsten Köthe

Shownotes

Carsten Köthe gehört zu den Stimmen, die in Schleswig-Holstein seit Jahrzehnten zum Alltag gehören. Fast 40 Jahre R.SH haben ihn zu einem der bekanntesten Moderatoren des Landes gemacht. Nun beginnt das nächste Kapitel. Carsten Köthe verabschiedet sich aus dem täglichen Radioleben. Carsten spricht über seine Jahre beim Radio, über Erfolg und Veränderungen, über den Verlust seiner Frau Miriam und darüber, wie er nach einem schweren Einschnitt noch einmal neu angefangen hat.Ein persönliches Gespräch mit dem Menschen hinter einer der bekanntesten Radiostimmen Schleswig-Holsteins.

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00:00:01: Schleswig-Holstein

00:00:01: ist ein Land voller Menschen, Macher und Persönlichkeiten.

00:00:06: Uns erzählen sie ihre Geschichte!

00:00:17: Es gibt Stimmen die begleiten einen nicht nur durch den Tag sondern auch durch ein ganzes Stück Leben.

00:00:22: Karsten Köte gehört für viele Menschen in Schleswich-Hollstein genau dazu.

00:00:26: Fast vierzig Jahre Radio Doch hinter dem Moderator Carsten steckt eine Lebensgeschichte mit vielen Kapiteln.

00:00:32: Mit großen Erfolgen, tiefen Einschnitten, dem Verlust seiner Frau Miriam und den Mut noch einmal ganz neu anzufangen.

00:00:38: Jetzt beginnt für ihn ein neues Kapitel!

00:00:40: Carsten verabschiedet sich aus dem täglichen Radioleben in die Radiorente.

00:00:44: Herzlich willkommen Carsten Külte.

00:00:47: Ein RSH-Originalpodcast.

00:00:51: Carsten?

00:00:53: Ich erinnere mich noch dran als ich damals zu RSH kam das erste Mal ins Funkhaus Und ich dann auch wissen wollte, wo ist eigentlich dieser Kassenköte.

00:01:01: Da warst du im Sendestudio und da war ich total begeistert wie normal und ja unverstellt du bist und das lieben Gehörer bis heute an dir, dass du derjenige bist, der locker am Mikrofon so mal eben seine Geschichten erzählt, seine Anekdoten wie viele ja mittlerweile auf Facebook immer wieder schreiben.

00:01:19: Sie werden das für mich jetzt

00:01:20: ein Kassen...

00:01:21: Wie viele Sendungen hast du gemacht?

00:01:23: Ich weiß es nicht.

00:01:24: Es müssen von Söld mehr als viertausend sein, das waren elf Jahre davor war und ich glaube fast dreißig Jahre aus dem Funkhaus.

00:01:35: Rechnen wir hoch!

00:01:36: Ich weiss wirklich nicht.

00:01:37: Viertausende.

00:01:40: Im Prinzip ist das Mikrofon bei dir schon fast angewachsen in dein Leben.

00:01:47: Aber schöne Aufgabe.

00:01:48: als Rentner kann ich mal durchrechnen, wieviel Sendung das war.

00:01:52: Wir fangen mal ganz vorne an in Ratzeburg.

00:01:54: Da bist du geboren und aufgewachsen?

00:01:56: Was war denn Carsten Köder für ein Kind eigentlich?

00:01:59: Ich war immer der Kleinste also immer mit großem Abstand hab das glaube ich dann manchmal mit einer großen Schnauze ein bisschen versucht zu kompensieren.

00:02:13: aber ansonsten eine ganz behütete Normale Kindheit, also ein normales Elternhausene Schwester.

00:02:20: Ein Hund, älterne Häuschen gebaut auf Kante genäht.

00:02:23: Einmal im Jahr ging es in Urlaub.

00:02:25: zwar, am Jahr ging man essen einmal zu Ostern und einmal beim Oma Geburtstag hatte.

00:02:28: Also ganz normal Schule mit Ach und Krach Abi!

00:02:34: Das sagst du immer, ist das wirklich so gewesen?

00:02:37: Ja.

00:02:39: War schon schlecht!

00:02:40: Aber ich hab die Abi-Redi gehalten und ich war Vorsitzender des Festausschusses.

00:02:46: Da muss man sich ja schon engagiert.

00:02:47: Einsterbiestes

00:02:49: Jahrgangs... Was das angeht, ganz weit vorne weg.

00:02:55: Bei dem Zeitpunkt hast du das erste Mal gedacht, dass du ans Mikrofon willst, sodass das sprechen deine große Stärke ist.

00:03:02: schon relativ früh tatsächlich.

00:03:06: Ich habe in der Schule manchmal absichtlich gestört, weil wer störte musste Stundenprotokolle schreiben und meine Stundenprotrolle waren sehr beliebt haben.

00:03:16: Vielleicht kannst du das ein bisschen?

00:03:18: Die Idee Radio kam, ich bin mit meinem Vater früher einmal am Jahr.

00:03:23: Haben wir uns das gegönnt zum HSV gefahren?

00:03:24: Wir hatten ja keine Auto und dann musstest du mit dem Zug oder mit dem Bus über der S-Bahn zum Bootpack-Stadion.

00:03:31: da bist du heute schneller in New York als hier damals.

00:03:33: Ehrlich jetzt!

00:03:35: Dann hatten wir uns Karten gekauft Und das waren dann immer so gute Karten, die kosteten vierzig Mark.

00:03:40: Das war ein halbes Jahr mögen, gab es zu Weihnachten und zum Geburtstag zusammen.

00:03:45: Wir haben immer da gesessen wo über uns die Sprecherkabinen sind.

00:03:48: So eine NDR-Sprecherlegende Kurt Emmerich, der immer

00:03:52: das Spiel

00:03:53: kommentiert.

00:03:53: Da hab ich mir gesagt, wie geil ist das denn Fußball gucken?

00:03:56: Und du kriegst ja möglicherweise auch noch Geld für ihr.

00:03:58: Das is dein Job!

00:04:01: Und wie ging es dann wirklich los?

00:04:03: Hast du schon zu Hause immer auf Kassetten irgendwas aufgenommen und geprobt und gemacht.

00:04:06: Genau,

00:04:07: erster Kassettennerkorde Fußballreportagen aufgenommen.

00:04:11: mit einem jungen außer Nachbarschaft haben wir immer Hörspiele aufgenommen.

00:04:16: ja das war eigentlich so Klar, kennst du auch noch.

00:04:22: Ich war begeisterter Radio-Höre hatte so ein kleines, mein Gott wie die Radios damals.

00:04:27: Da hat ich bei mir in meinem Kinderzimmer stehen irgendwie und habe jenseitig gerne Radio gehört.

00:04:36: Und dann kam irgendwann dieser Nachwuchswertbewerb bei RSH, bei dem du mitgemacht hast.

00:04:42: Das war aber dein erster nächstes Schritt.

00:04:44: Du hast ja vorher eine ganz.

00:04:46: Ich

00:04:49: wollte ein Journalist werden, aber die Eltern haben gesagt, ihr macht diesen Blödsinn in der Ausbildung.

00:04:54: Dann bin ich zumindest umfassend nah am Geschehen dran zu sein.

00:04:59: Wenn nicht Verlachskaufmann gewonnen bei der Frau im Spiegel, die wir damals in Lübeck beheimatet ... Die erste Ausgabe übrigens, die ich mit verlegt habe.

00:05:07: Denn so wird es einen Achtzig bei den Bildern von der Hochzeit von Charles und Dye.

00:05:11: Die meist verkaufte Auflage des Frommenspiegel-Ever.

00:05:15: kamen

00:05:15: wir nicht im Laden schon...

00:05:16: Ich hoffe mal, die haben auch nur Urkunde oder irgendwas noch in der Redaktion hängen zu sagen!

00:05:20: Das war die Ausgabeltik aus Gödebett rausgebracht hat.

00:05:23: Genau,

00:05:24: schon läuft das.

00:05:24: und dann hab' ich da gearbeitet und hab' noch ein Jahr länger da geararbeitet und dann wollte ich studieren.

00:05:30: Er hat den Studium Platz für Journalismus in Hamburg.

00:05:33: Dann kam die Bundeswehr und sagte, sie war noch gar nicht bei uns!

00:05:37: Ich sag, warum

00:05:38: auch?

00:05:40: Was soll ich bei euch?

00:05:42: Den Feind abwählen.

00:05:44: Wenn ihr meint, dann komm' ich mal.

00:05:45: Da hab ich ein Jahr beim Bund gewiesen.

00:05:49: Hab danach in Kiel so ein bisschen angefangen zu studieren.

00:05:54: Das hast du im Radio gehört, dass das RSH-Leute sucht?

00:05:58: Ja.

00:06:01: Als RSH auf Sendung ging war ich ja noch bei der Bundeswehr und ich war Datenerfassern musste morgens um fünf glaube ich ganz früh schon da sein, musste in welche Daten eingeben und hab da gehört RSHs Aufsendungen.

00:06:13: Klang als wären die völlig irre und als hätten sie drei LPs.

00:06:16: Einer davon war von Nicky wenn ich das sehe.

00:06:19: Ich bin ein

00:06:20: bayerisches Kauker.

00:06:25: Dann wohnte ich einen Jahr später in meinem Studentenbohnheim, zwölf Quadratmeter Bett schreibt sich Komode und entweder war ich krank oder ich hatte am Abend davor eine Studentenpartie?

00:06:36: Also auf jeden Fall.

00:06:37: Oder beides?

00:06:38: Ich lag etwas länger und dann hörte ich, wir suchen einen Kommunerator für das Fußballpokalfinale in Berlin, sprechen uns einfach eine Fußballreportage auf dem Kassettenrekorder.

00:07:03: Ich habe eine aktive Reportage eines Fußballspiels vom VfB Lübeck gegen Ultien, zero acht.

00:07:10: So fünf Minuten lang!

00:07:12: Das hatte ich als Kind ja geübt?

00:07:13: Ja klar!

00:07:16: Dann bin ich zu RSH gefahren und hab die da abgegeben.

00:07:20: Ich sah ja immer aus wie Dreizehn und Keks.

00:07:23: Und dann haben die gesagt, oh mein Schieß ist kleiner.

00:07:25: Ja guck mal hier ist so ein Aufkleber.

00:07:27: Guck mal gut nach Hause beim Fahrrad nicht in meinem Auto da.

00:07:30: Oh!

00:07:30: Hast du auch

00:07:31: einen Rapschandshalter?

00:07:32: Ja, weil es so

00:07:33: ehrlich und zwei Tage später wir hatten auf dem Flur, wir waren glaube ich so oft auf einem Flur.

00:07:38: Fünfzehn Leute kleb den Post-It an meiner Zermattür.

00:07:42: Du sollst dringend bei RSH anrufen.

00:07:46: Und dann hatte ich das Ding gewonnen.

00:07:48: Sie fliegen nach Berlin.

00:07:50: Welcher Kollege war das damals?

00:07:52: Michael Wiese, ganz ... Ja und dann ging das los.

00:07:57: Und ich war bis dahin noch nie geflogen!

00:08:00: Das war der erste Flug in meinem Leben.

00:08:01: Heute die Frage hat jedes dreijährige kenn schon viertausend Bonusmeister auf dem Ticket.

00:08:06: Dann bin ich also mit meinem ... Was hatte ich für ein Auto?

00:08:09: War das so'n Ford Fiesta glaube ich?

00:08:11: Ja sprang aber auch nur hin- und wieder mal an.

00:08:15: Der Flug ging um zehn, ich bin im Kiel.

00:08:18: Um drei Uhr losgegangen und auf Nummer sicher zu sein, dass ich das zum Flughafen schaffe.

00:08:25: Und dann Reportage am Telefon gemacht?

00:08:29: Genau.

00:08:30: So viele habe ich eigentlich ... Wenn ich das richtig erinnere auch irgendwie ... gar nicht gesagt.

00:08:36: und dann sagt er aber hinter der Michael Wiese zu mir, du hier nimm mal das Aufnahmegerät.

00:08:40: Das war ja auch so ein Art Kassenrekorder und geh mal auf die E-Entribüte.

00:08:43: Vielleicht kriegst du ja ein paar Promis.

00:08:46: Da kommst du heute gar nicht mehr hin?

00:08:47: Damals eigentlich auch nicht vor der Tür.

00:08:49: zwei solche Schränke als Security.

00:08:52: Und die haben gesagt, ihr kommst doch nicht durch Kleider.

00:08:53: Du hast da gar keine Karte dafür!

00:08:55: Ich sag ja, dass es heute mein Glückstag ... ich hab das gewonnen wenn ich jetzt Promis kriege... und dann haben sie mich wirklich durchgelassen.

00:09:02: Ach, cool.

00:09:03: Und dann stand ich da auf dieser Ehrtribüne und da lausen dir die Promis ja

00:09:07: nur so entgegen?

00:09:07: Nur so vor dem Mikrofon!

00:09:09: Also du musstest nur eigentlich die Erkennen einordnen und wissen wer ist das.

00:09:13: Und dadurch dass du Sport interessiert warst hast du natürlich sofort erkannt Uwe Seele oder wer da alles war.

00:09:18: Ja

00:09:19: genau also sowohl Politiker Wolfgang Schäuble, große Fußballer Franz Beckenbauer und Uwe Seder.

00:09:26: Eberhard Diepgen, damals noch Regierender Bürgermeister von Berlin-Alfonspar Weltschikwaren, Hamburg Insenator.

00:09:32: Dr.

00:09:32: Wolfgang Klein, HSV-Präsident ... Du musst das also nur abgreifen?

00:09:37: Ja!

00:09:38: Und da bin ich mit der Kassette zurück zu Michael und sag nach hat nicht geklappt.

00:09:41: Ich muss mal hören sagen, vielleicht kannst du da was vorgebrauchen.

00:09:46: Und das wäre lustig, weil ich hatte ja so ein RSR-Mikrofon.

00:09:49: Ich stand schon neben Eberat Diepkin, Bürgermeisterregierender von Berlin.

00:09:54: Da war die Pokalübergabe!

00:09:56: Und die Kolleginnen und Kollegen aus Kiel haben sich natürlich am Fernsehen gefragt, wer ist dieser Gartenzwerke?

00:10:01: Und wieso hat der ein Ressal-Mikrofon in der Hand?

00:10:03: Und wie so Interviewt er gerade den Regierenden Bürgerbeichern.

00:10:06: Das war ich!

00:10:07: Großartig!

00:10:07: So muss man überraschen.

00:10:08: Und damit hast du gezeigt, du hast auch trotz der Körpergröße, die gar nicht so klein ist – das ist natürlich immer schon über Jahre gewachsen, dass alle was sagen kann, sie sind so klein, so klein is' da gar

00:10:17: nicht?!

00:10:18: Die

00:10:18: bonsaiere Porterhände

00:10:19: haben Sie

00:10:19: nicht

00:10:20: genannt... Aber das kam eben eher durch dein Kindliches aussehen, weil du nicht so erwachsen aussahst.

00:10:25: So ein Bursche halt und dadurch natürlich gut abgeliefert.

00:10:29: und dann warst du natürlich durchsetzungsstark, hast bewiesen ich krieg die ran wenn ich will, dann schaff' ich das!

00:10:35: Und da war es schon der Weg geäpnet und dann ging's auch irgendwann als Moderationsmikrofon.

00:10:41: Ja, genau!

00:10:41: Ich bin dann irgendwann ein paar Wochen später ... oder Tag gespielt hat der erste RSH-Geburtstag.

00:10:46: Sie wurde vom Funkhaus gefeiert und waren ein paar Parzellte aufgebaut.

00:10:50: Die haben Kappeln gekocht und die Hörer sollten Kuchen mitbringen irgendwie so.

00:10:54: Und ich bin da wirklich nur hingefahren, weil ich den Programmdirektor Hermann Stümbert, übrigens ein großartiger Mensch leider ließ sich gut verstorben, den wollte ich einfach nur Danke sagen.

00:11:03: Weil dieser Tag war für mich die Erfüllung eines Kindheitstraums.

00:11:08: hab ich dann irgendwann entdeckt, er war auch schwer zu übersehen.

00:11:10: Er war schon eine stattliche Erschweinung und er sagte zu mir ... Sie waren das?

00:11:14: Das wird nicht das letzte Mal gewesen sein, dass wir sie im Radio gehört haben.

00:11:19: Dann habe ich ein paar Wochen später Praktikum angefangen.

00:11:21: Hab der vorhin angefangen Handballspiele zu übertragen von der Eski Weicherhandelwitt damals.

00:11:26: Und noch hab die ersten Fußballspiele von Holstein Kiel übertragend Praktikum.

00:11:31: Da wurde Kielreporter, dann hab ich nachrichtende Zeit lang gemacht Die meisten dann gleich am Morgen.

00:11:40: Ich hab voll Gänsehaut, weil irgendwie das halt RSH uns allen ermöglicht alles machen zu können.

00:11:45: Es gab barrierefreies Denken.

00:11:47: so wenn es im öffentlich-rechtlichen Halt so ist der macht jetzt Politik und er macht Wirtschaft und der macht Nachrichten.

00:11:53: Das gab's bei uns ja nicht.

00:11:55: Da sollte auch jeder eigentlich alles können und jeder sollte einsatzbar sein.

00:11:58: Und wir haben ja auch gerade in der Anfangzeit ganz häufig gemerkt wie wichtig dass auch ist.

00:12:03: Weil ich meine diese ganze junge Relaktion die so unerfahrene in den meisten Teilen jedenfalls.

00:12:09: Und dann überleg mal, der Ministerpräsident stirbt unter ungeklärten Umständen ... Ein Jahr später war schon das Unglück von Rammstein.

00:12:18: Dann war das Geiseldrama von Glatwick.

00:12:21: Dann kam die Unruhen auf dem Platz des Himmelschen Friedens.

00:12:26: Der Mauerfall, dann kam der erste Golfkrieg und da musste jeder auch so Notereitschichten machen.

00:12:32: Wir haben zum Teil nachts nicht gepennt.

00:12:34: Richtig!

00:12:34: Weil irgendein Nachrichtenmann sagt, ich brauch ... Du hattest schon acht Stunden auf der Uhr.

00:12:39: Ich grauch dich jetzt hier in den Nachrichten.

00:12:41: Weißt du noch?

00:12:41: Knut Peters hat sich damals vor dem Fernseher gesetzt, hat von CNN zum Golfkrieg live vom Fernsehen wegreportiert und alle waren irgendwie gefragt.

00:12:50: Und du auch als Entertainer, du warst ja eigentlich im Entertaining-Bereich eher bei uns ... Auch da hieß es dann.

00:12:55: Karsten macht uns jetzt nochmal ein Stück zum ABC.

00:12:59: Das war wirklich schon eine coole Zeit.

00:13:01: Irgendwann warst du dann im Radio mit deiner eigenen Sendung.

00:13:06: Das war dann auch gleich deine Leidenschaft?

00:13:08: Oder war das in die Moderation eher so reingerutscht?

00:13:13: Leidenschaft, ja wobei wir haben auch die Nachrichten.

00:13:16: Ese nicht viel Spaß gemacht und nochmal einer jahr unglaublich herausformenden Zeit hat mir das eese nicht viel spaß gemacht.

00:13:24: davor war ich Kielreporter fand ich fand ich auch super.

00:13:28: also alles hatte im grunde seine zeit und vielleicht War ich für diese Entertainment-Geschichte am meisten talentiert?

00:13:39: Ich weiß noch so die Kommentare meiner Eltern, als wir den RSH im Auto gehört haben.

00:13:45: Das war dann immer sehr schnell, dass sie gesagt haben, das ist doch der, der locker ist!

00:13:49: Der Karsten köhte mit der Locke und du hattest die Ansprache, Du hast damals schon immer gerne Geschichten erzählt, vor allem Geschichten erzählte die schief gegangen sind.

00:14:03: Das hat dich einfach sehr nah war gemacht und auch im Alltag ankommen lassen bei den Leuten weil du dir ja auch Geschichten erzählt hast mit in der Supermarkkasse oder beim Schlachter.

00:14:13: Oder wenn Muddy mal wieder gesagt hat Mensch Junge macht nochmal was Anständiges und so das hat für die Hörer bis heute ein ganz hohen Stellenwert, dass du sie auch reinlässt in dein Leben.

00:14:24: Ja ich hatte immer das Gefühl und je älter ich wurde umso mehr hat sich das ausgeprägt das Gefühl, dass ich mich mit den Leuten unterhalte.

00:14:34: Natürlich habe ich die in mein Leben gelassen.

00:14:36: Ich hab immer das Gefühl gehabt, dass die Leute mich mit all dem was sie mir so erzählt haben oder jetzt inzwischen bei den digitalen Medien, dass ich mich mit den Leuten unterhalte und im Gespräch bin.

00:14:46: Wie gesagt vielleicht ist das Quatsch aber wenn es denn so ist finde ich es ist das Beste was Radio versprechen kann

00:14:52: Und vor allem mit diesen alltäglichen Dingen.

00:14:54: Das ist mir auch oft gemacht, dass du mit ihr zusammen aus dem Haushalt berichtet hast.

00:15:01: Sie holt den Zwiffer raus oder was ihr da alles gemacht habt?

00:15:03: Das war ja wirklich sehr, sehr alttägliche Geschichte!

00:15:07: Dann kam ja auch das Fernsehen noch dazu.

00:15:09: Das ist nicht nur Radio gemacht, dann kam irgendwann unser damaliger Programmchef Hans Scherer und hat gesagt hier der Göhne muss nicht nur auf Blagade und große DJ-Veranstaltungen machen.

00:15:19: Und wie wird die Dörfer in Schleswig-Holstein mit dem CD-Koffer?

00:15:22: Der muss doch auf die große Bühne!

00:15:23: Dann kam RSH Gold was bis heute bei den älteren in Schlistwich-Hollstein absolute Funkelsterne verursacht, wenn du darüber sprichst als gesellschaftliches Ereignis in Stilzwich-Hallstein.

00:15:34: Das war ja Wahnsinn, was das ausgemacht hat.

00:15:35: Wir sind in der Welt

00:15:36: nach Kiel geguckt, tatsächlich.

00:15:38: In die Ostseer Halle und wir durften dann da ... Also entweder als Moderatoren, Tänzer aufführen dann zu anfangen oder eben wie in unserem Fall das dann auch mal moderieren.

00:15:51: Na gut du hast es ja öfter gemacht hat sich ich hab's ja einmal gemacht und war eine tolle Erfahrung.

00:15:55: man sieht denn aber beim Fernsehen wie aufwendig das ist.

00:15:58: das hast Du ja auch immer gesagt.

00:15:59: oh mein Gott vom Radio du machst das Mikrofon auf da ist Spontalität sofort da beim Fernsehen Das machen wir jetzt noch mal kommen nochmal von links du stehst an der falschen Stelle das Licht ist schlecht so ein bisschen wie im Harpe Kerkling filmen.

00:16:10: Ja

00:16:11: genau so

00:16:15: Das war eine Episode, aber wer für dich nicht in freie kommen so das als Hauptding zum... Nein

00:16:20: genau.

00:16:21: Zum einen man sagt mir nach ich hätte eher ein radio Gesicht.

00:16:24: Aber

00:16:24: sag mal mir auch

00:16:33: gerne!

00:16:49: Das war eine tolle Erfahrung.

00:16:51: Ich würde sagen, auch die allererste RSA Goldschule, Manchmal auf so eine Bühne und da ist dann diese knallvolle Ostsehalle.

00:17:02: Du hast ein Scheinwerfer, die große Bühnen und du kommst raus zum Warm-up ... Und du guckst in die Gesichter und weißt, Kassen kann heute nicht schiefgehen!

00:17:13: Heute funktioniert's.

00:17:15: Heute ist alles gut.

00:17:16: Genauso war dieser allererste RSV Gold Show.

00:17:20: Die war sensationell.

00:17:22: Ich war trotzdem froh, dass ich am Montag wieder in meinem Studio stricken durfte und alles normal war.

00:17:28: Ich habe aber auch eine Erreßer-Gold schon gemacht.

00:17:29: Das war die letzte, glaube ich, wo ich das Gefühl hatte der Regisseur bei mir, ich hab ein bisschen gar nicht mit dem Bild rausgeschnitten.

00:17:37: Also ich habe auch die Erfahrung gemacht du bist halt eben beim Fernsehen von ganz vielen Leuten abhängig davon, dass einer dir ein richtiges Licht macht einen richtigen Ton macht und dich auch im Bild haben.

00:17:47: Ja, dich ins Szene setzt?

00:17:49: Wobei ich immer auch sagen muss, dass gerade diese Veranstaltung auch immer und das muss als Kompliment an unsere RSH-Familie und dazu gehören die Hörer.

00:17:56: Das ist ja die wichtigsten Leute überhaupt!

00:17:58: Dass wir immer gemerkt haben, dass wir immer von den Hörern getragen wurden.

00:18:02: Also gerade in der Ostseale war es wie ein Vereinsheim.

00:18:06: Hier ist Karsten Köhte!

00:18:08: Da wurdest du mehr gefeiert als der vielleicht bundesweit bekannte TV-Moderator weil die Leute das geliebt haben.

00:18:15: Die haben dich als einer von ihnen gesehen.

00:18:18: Wir wollten dich da supporten und dann ging's los.

00:18:21: Dann hast du ja wirklich alle Stars, also waren ja so viele große Namen.

00:18:26: Ich weiß noch Phil Collins war da.

00:18:28: Was sind deine Erinnerungen an diese großen Stars?

00:18:31: An

00:18:32: Phil Collins vor allem eine, dass er ankam ... Und manchmal ... Kleine Stars, die haben einen Hitz.

00:18:39: Die kommen da rein und machen die ganz große Welle.

00:18:43: Und dann kam ein Weltstar für Collins.

00:18:45: Er hatte Jeans an, Turnschuhe oder T-Shirt.

00:18:48: Wir hatten noch ein ganz kleines Probegespräch ... Ich glaube, ich gemerkt, dass mir so ein bisschen die Flatter ging.

00:18:55: Das war der große Film Köln und da legte er irgendwann Wert des Progüberspruchs seinen Arm um mich und sagte zu mir auf Englisch, macht ihr keine Sorgen?

00:19:03: Wir kriegen das heute Abend gemeinsam hin!

00:19:05: Und das finde ich, macht einen Weltstar aus.

00:19:09: Krass ne?

00:19:09: Der hat ja nicht mehr dieses Bewusstsein.

00:19:12: Mega Champ hier, sondern da steht er schon drüber.

00:19:16: Der ist dann schon so ein Schritt über dieser Popularität, die ihm ständig bewusst ist.

00:19:21: Definitiv!

00:19:22: Und gibt es da so Erinnerungen?

00:19:24: Backstage oder sowas?

00:19:25: du sagst also der ging gar nicht.

00:19:27: oder da ist extrem was schief gegangen...

00:19:30: Also ja viele Jahre später war das eh wie.

00:19:39: Und damals am Anfang seiner Karriere.

00:19:44: Der hat sich, glaub

00:19:45: ich,

00:19:46: The Voice gewonnen.

00:19:49: Also auf jeden Fall ... Ich wusste ja okay das ist ihr aber ich hatte ihn nicht wirklich vor Augen.

00:19:56: Dann stehe ich aus dem Backstage-Bereich und unsere Pressespecherin sagt zu mir, ich brauche noch ein Bild von Dior Max Giesinger.

00:20:01: Ich sage ja kein Problem!

00:20:03: Wann kommt er denn dann?

00:20:04: Da sagt der Typ neben mir, jetzt bin du auch schon da!

00:20:06: Wie ist doch

00:20:06: Max?!

00:20:08: Grüß dich!

00:20:08: Max natürlich!

00:20:10: Kommst du nicht wieder raus?

00:20:11: Nein, das bleibt dann... Also auf einem Foto hat man es aber nicht gesehen.

00:20:15: Nein,

00:20:15: nein, nein war alles gut, aber da kommst du auch nicht wieder nach Hause aus der Geschichte.

00:20:19: Und genauso wie ich doch im Funkhaus mal... Da waren wir auch mal vorne im Forum Das war ein Funkhauskonzert von Sunrise Avenue.

00:20:27: Und zeitgleich war hinten im Garten, hatten wir so einen RSA-Grillfest und da bin ich gegen siebzehnhundertreißig gekommen zum Grillfest irgendwie und da draußen war es so aufgebaut unterhanden auch eine kleine Truhe wo normalerweise Eis drin ist, da waren Getränke drin, saß einer drauf!

00:20:41: Und der Deckel brug sich.

00:20:43: Ich sag Mensch, komm mal runter das geht ja kaputt da ne?

00:20:47: So geh weg, der bleibt sitzen.

00:20:50: Ich dachte, das ist irgendein Praktik.

00:20:51: Ich sag mir einen Sportsfreund, ich sage, komm runter und das geht kaputt!

00:20:54: Den kam ein anderer Kunde, die nahm mich bei Seite und sagte, die Kassen versteht dich nicht?

00:20:58: Das ist Sambu Haber von Sonders.

00:21:00: Nein!

00:21:01: Ja natürlich... Also so viel zum Thema Ärzte

00:21:04: noch drauf, da hab' ich das erste

00:21:10: Mal gedacht, Mensch, Kassen vielleicht wirst du zu alt für den

00:21:13: Job?

00:21:15: Aber in der Zeit Der größte Moment für dich, wenn du das jetzt mal so Revue passieren lässt.

00:21:20: Was war für dich der besondere Moment?

00:21:23: Ob jetzt mit Promis oder beruflich einfach sportlich ... Ja,

00:21:26: promimäßig war ich ja eh nie so gut.

00:21:29: Ich glaube da wart ihr immer besser.

00:21:30: Ich weiß nicht, ich hab Promis, fand ich immer interessant, mal so jemanden dann zu sehen.

00:21:35: irgendwie aber ... Nee, da wart Ihr besser glaub ich!

00:21:38: Da war ich nie so Gut drin.

00:21:40: Sportlich waren natürlich, ich war nur in der Zeit die ganze Zeit in Italien dabei.

00:21:44: Als wir Weltmeister wurden als ganz junger Mann.

00:21:47: Da musst du über anderen Sender dreißig Jahre Kopf ertragen bis zu eine WM machen darf und mich schicken sie nach Italien in einem Opel Corsa.

00:21:54: Steffi Graf meine ich bin nicht da durch Italien gestimmt.

00:21:59: Absurd!

00:21:59: Absurd ist das hin.

00:22:00: Ich war jeden Tag im Lager der deutschen Mannschaft.

00:22:03: Du konntest jeden Spieler interviewen.

00:22:05: zum Pressesprecher gesagt, ich brauch heute Matthäus.

00:22:07: Ich brauche Andy Brehme und ich brauch Budo Ilkner.

00:22:10: Dann kam die zu dir!

00:22:12: Und du hast sie in der ... Heute durfte ich wahrscheinlich nicht mehr den Busfahrer interviewen.

00:22:16: Aber so war das dann.

00:22:17: Das war jeden Tag sechs Wochen lang Italien dieses Land, dieses Essen, diese Leute, diese Stimmung in den Stadien.

00:22:25: Das Halbfinale gegen England hab' ich moderiert mit Harry Valerian.

00:22:29: Ja.

00:22:29: Legender aus dem ZDF-Sportstudio.

00:22:32: Der saß mit einmal neben mir.

00:22:34: Herr Valerion, ganz tolle Frage.

00:22:36: Können wir das vielleicht zusammen?

00:22:37: Und er hat gesagt natürlich sehr gerne und dann habe ich das mit Herrn Valerien zusammen.

00:22:42: Also auch daran merkst du, dass waren immer alles so viele... Verdammte Glücksfälle in meinem Leben.

00:22:50: Sind das Momente, wo du sagst, dass würdest du mit dem Bewusstsein von heute gerne noch mal erleben?

00:22:55: Ich hab das ... Es gibt leider kaum fast keine Fotos aus der Zeit.

00:22:59: Aber ich hab das ganz tief in meinem Herzen abgespeichert und da nimmt es mir keiner wieder weg.

00:23:05: Und insofern bin ich froh, dass ich jetzt diese Zeit absolviert habe.

00:23:09: Aber was ich da erlebt habe, langt eigentlich für drei Punkte zu nehmen.

00:23:15: Das reicht ja manchmal auch, wie du schon sagst.

00:23:16: Du bist ja auch aktiv bei Facebook vor allem mit deinem Account und teilst da ja auch vieles.

00:23:23: aber das ist glaube ich auch das was du sagst.

00:23:25: manche Momente die brauchen wir einfach für sich.

00:23:29: Die kann man auch nicht teilen.

00:23:30: also selbst ein Foto hättest mit Harry Valerian diese Situation neben ihm zu sitzen und nehmen diesen ZDF-Sportstudio Idol zudem du manchmal bei Eltern im Baden Mandel nach dem Baden ab Sachsachabend eingepennt bist.

00:23:46: Das

00:23:49: ist wie gesagt die große Momente, aber eigentlich habe ich jeden Moment wirklich geliebt und jeden Moment genossen mit jeder Sendung.

00:24:02: Ich wollte immer die perfekte Radiosendung machen.

00:24:07: Das war eigentlich immer so mein Antrieb.

00:24:11: Ist dir

00:24:11: auf genug gelungen?

00:24:12: Ja,

00:24:12: wenn du das sagst ...

00:24:16: Du hast ja auch die Morningshow so lange gemacht.

00:24:19: Zu viele gibt es davon nicht, die das in Deutschland so lang gemacht haben und das ist schon eine Tortur für den Körper, früh aufzustehen.

00:24:29: Ich dachte, wenn ich da nachher war, hab ich mich erinnert.

00:24:31: Wenn wir mal Vertretung machen dürfen und im Urlaub waren, dann war ich danach auch schon kurz wie auch noch vierzehn Tagen knicken.

00:24:36: Und dann dacht die Karsten, mach das jeden Tag!

00:24:39: Jeden Tag?

00:24:40: Dann mit dem Funkhauskaffee, der ja auch nicht gerade der Gesundheit ist.

00:24:43: Als

00:24:43: ich ihn noch gekocht habe, war der sehr gut.

00:24:45: Aber da würden die jungen Leute heute wahrscheinlich in den nächsten acht Stunden nicht mehr blindzelt, weißt

00:24:50: du?!

00:24:51: Das wäre für die in der Naht oder Toderfahrung, die da heute ihren Kappelatte Matscher gekostet haben.

00:24:56: Das war doch richtiger Kaffee,

00:24:58: den

00:24:58: ich gekocht habe!

00:25:00: Und die Zeiten waren ja damals aus dem Fuckhaus auch noch geraucht?

00:25:03: Es sind ja manchmal so Dinge, die man heute gar nicht mehr glauben kann.

00:25:07: Wenn ich so überlege wie ihr ja auch... Ich hab jetzt nicht geraucht aber wenn ich in die Kantine durfte, dürfen wir hier nicht Kantinen nennen weil sonst wär das Gesundheitsabgekommen,

00:25:14: weißt du das?

00:25:15: Das ist eine Cafeteria.

00:25:16: Könnten Sie bitte unsere Kantine nur Cafeterias nennen, so war das irgendwie.

00:25:21: Dann saßen da sechs Leute.

00:25:23: Karsten Köte, ich weiß nicht, Uwe Akushevski oder Theo Lenzner und alle gebazt eine Luft zum Schneiden.

00:25:31: Aber das hat es gar nicht wahrgenommen.

00:25:32: Es war einfach so.

00:25:36: Andere Zeit definitiv!

00:25:38: Es gab nie Alkohol

00:25:39: bei

00:25:39: RSA.

00:25:40: Das war strengstens verboten hatte der Programm.

00:25:42: Also nicht mal wenn irgendein Jubiläum gefeiert wurde ... Gab ja früher andere Sender.

00:25:48: und in der Kantine.

00:25:50: Das weiß ich noch, weil ich damals zu Besuch war.

00:25:53: In der Vitrine stand Jägermeister und Donkrat ... Und dann wurde auf fleißig zugegriffen und danach wurde weitergearbeitet.

00:25:59: Nee, hat das bei RSH nie nicht mal zu besonderen Anlässen

00:26:03: gegeben?

00:26:04: Vielleicht Weihnachtsfall wenn die im Funkhaus arbeiten.

00:26:06: Ja gut genau da gab's.

00:26:08: Aber sonst nein!

00:26:09: Aber diese Lockerheit dennoch, die hat mich wirklich damit begeistert.

00:26:14: Ich habe ja die ersten Radiobeiträge im NDR gemacht und hab dann da auch den NDR kennengelernt.

00:26:19: Als ich zur RSH kam war das für mich bunt und kurze Hosen um das mal so zu sagen.

00:26:24: eine sehr offene, sehr offenes Klima.

00:26:27: alle sind aufeinander zugegangen.

00:26:29: Ich weiß noch als du mich dann gesehen hast und gesagt Mensch grüße ich bin Karsten wünsche viel Erfolg und hau mal einen Schlag rein.

00:26:34: Dann hab deine Kassette gehört fand nicht gut so.

00:26:37: Man hat leichtes Gefühl gehabt, man gehört irgendwie dazu.

00:26:40: Und das hat RSH einem immer gegeben.

00:26:42: Definitiv!

00:26:44: Dann hab ich ja mein Volontariat gemacht mit deiner Miriam und Jens Lerich, dem anderen Teil von Baumann und Clause.

00:26:53: Und was wir sehr früh gemerkt haben ist, dass Miriam eine starke Frau ist, die eine Meinung hat.

00:26:59: Die

00:27:01: konnte sich schon in manchen Punkten durchsetzen.

00:27:06: Da wart ihr allerdings noch nicht zusammen?

00:27:07: Das ist dann ja später passiert.

00:27:09: Dann seid ihr ein Paar geworden und habt auch geheiratet.

00:27:13: Auch an einem besonderen Ort ...

00:27:15: Sie sind nach Huesum ausgewichen tatsächlich!

00:27:18: Ich

00:27:18: dachte es war auf Sylt.

00:27:19: Nein,

00:27:20: das war Huesumm.

00:27:21: In meiner Heimatstadt habt ihr geheiratscht.

00:27:22: Ja, genau.

00:27:23: Wir mussten ja ausweichen weil der Programmdirektor angekündigt hatte wenn ihr mal heiratet machen wir das ganz groß im Radio und das Jahrwort wird live übertragen und wir sorgen dafür dass da Blumen Kinder sind und Luftballons und Höhenfeuerberg.

00:27:37: und ich habe gesagt nein oder Miri hat auch gesagt Nein!

00:27:41: Und dann haben wir ganz heimlich geheiratet sind also abgehauen nach Huso.

00:27:45: man hatten am Freitag glaube ich frei.

00:27:47: da haben wir geheiratete freitag der dreizehnte.

00:27:49: ich glaube

00:27:49: es ist die feier die uns bis heute noch versprochen wurden.

00:27:52: Ja,

00:27:54: das hatte ich immer noch gesagt.

00:27:55: Nein, feiern wollen wir auch noch mal ganz groß.

00:27:56: Schreibt mir das gleich auf!

00:28:00: Das Posted-Cast hat sich gerade aufgeschrieben.

00:28:02: So wäre es auf jeden Fall wert gewesen.

00:28:08: Miriam und du, ihr habt ja eine wahnsinnig glückliche schöne Zeit gehabt.

00:28:14: Ihr habt das Leben genossen in vollen Zügen.

00:28:16: Auch das war Miriam.

00:28:18: Anforders der Front mit dabei, wenn es zur Kieler-Woche ging.

00:28:21: Hier auf Söelt habe ich auch viele Freunde, die mir sagen, dem Miriam war immer guter Stimmung und wenn du da ankamst, dann gab's mal Lütten.

00:28:28: Dann war das einfach schön!

00:28:32: Wie habt ihr euch eigentlich im Funkhaus kennengelernt?

00:28:35: Irgendwie über die Arbeit oder wie war das?

00:28:37: Im

00:28:37: Funkhaus über die Aarbeit tatsächlich ... Sie waren mir natürlich aufgefallen weil sie unglaublich hübsch war.

00:28:44: Das ist halt das Problem, wenn wir selber aufsießen, Du sprichst ja nicht einer an, die in der Champions League spielt.

00:28:52: Also nichts gegen Banalgedritte her.

00:28:53: Das ist

00:28:55: was ich sage.

00:28:57: Mit anderen Worten, da galt es ein dickes Brett zu bohren ... Aber irgendwie hat sie wohl irgendwann gesagt auch mit Schkorben okay ob das jetzt vielleicht nicht so da oben gefunden aber er hat ein gutes Herz und dann sind wir irgendwann zusammengekommen und dann ging alles immer sehr schnell.

00:29:17: Ja, ihr wart ein unzertrennliches Paar.

00:29:21: Ihr wart unterwegs klar.

00:29:22: Miri hat auch ihre Frauengeschichten gemacht.

00:29:24: Du auch immer noch deine Männerwochenenden.

00:29:27: Das habt ihr euch schon genommen und gegönnt

00:29:29: usw.,

00:29:30: das war wichtig.

00:29:31: Aber der Alltag war bestimmt von Zweisamkeit?

00:29:34: Genau!

00:29:35: Wir waren jetzt kein Paar, dass aufeinander rumgekluckt hat wie du sagst.

00:29:39: Das fand miri auch ganz furchtbar.

00:29:41: aber natürlich war sie ... Im Laufe der Jahre noch mehr.

00:29:46: und hier auf Sylt am Ende sowieso immer die Frau an meiner Seite, die ganz viel für mich vorbereitet hat.

00:29:53: Die mir Sachen abgenommen hat, die mich unterstützt haben.

00:29:56: Auch Sachen rausgelegt hatten?

00:30:01: Ja, wenn man ich morgens die Tappe runterkam und sie sagte so da musste ich mit Karsten Rassig beim Hemd ein bisschen vergriffen heute oder bei der Hose Und dann musste ich noch mal hoch und mich neu umziehen.

00:30:12: Aber lustig fand ich auch, wir waren ja bei euch zu Hause seinerzeit in Russi.

00:30:18: Ihr wart so beides!

00:30:20: Menschen, die sich gern schick gemacht haben aber ihr wart auch so Couch-Potato.

00:30:24: Wir

00:30:24: haben

00:30:24: das geliebt mit Jogginghose und Pushies auf Sofa und ein paar Ships und Fernsehen usw.

00:30:30: Das war eure Welt.

00:30:31: Das habt ihr geliebt?

00:30:32: Absolut

00:30:33: unsere Welt gewesen eigentlich ... Meine Mitbewohnerinnen jetzt in der WG leben eigentlich auch so.

00:30:40: Die kann sich richtig schick machen, aber wir lieben es genauso jogging und so.

00:30:44: Und die schönsten Momente mit Miri sind morgens um sieben.

00:30:51: Wenn man noch zerzaust im Pujama am Frühstückstisch sitzt und den ersten Kaffee vor sich hat noch nicht fertig gemacht sondern einfach aussieht wie gerade aus dem Bett gekommen.

00:31:00: Das sind eigentlich die Momente, die ich immer mit miri arbeißen.

00:31:04: Und die ich auch jetzt tatsächlich liebe in der WG.

00:31:08: Dann kam irgendwann die Diagnose, wenn du jetzt so Miriam hatte Brustkrebs

00:31:13: und

00:31:14: man erinnert sich ja bei solchen Dingen immer ... Ich weiß noch genau wo ich war, dass ich im Auto saß.

00:31:21: Ich war damals in Holtenau, saß im Auto, hab mir die Geschichte angehört und war tief getroffen.

00:31:30: Genau!

00:31:32: Ich

00:31:32: war zu Hause.

00:31:33: Sie waren beim Frauenarzt gewesen, das war zwischen Weihnachten und Neujahr.

00:31:39: Die hatten natürlich alle zu logisch.

00:31:41: Dann hat sie aber doch einen Termin gekriegt.

00:31:44: Der hatte wohl gesagt müssen wir dringend angucken lassen.

00:31:46: Aber ich war der felsenfeste Überzeugung.

00:31:49: Das ist die kleine Verhärtung.

00:31:53: Alle aber nicht wir.

00:31:54: Und

00:31:54: positives Denken, das war ja auch mal.

00:31:56: Genau.

00:31:56: und positives

00:31:56: Denke, ich sag fahr noch mal hin.

00:31:58: Könnte ich mich bis heute für aufregen, dass sich nicht mehr dabei war?

00:32:01: Weil irgendwann kam der dann aus und hat losgeheult und gesagt ist so.

00:32:05: Dann war erstmal ein paar Stunden

00:32:09: Stillstand

00:32:10: bei uns raus.

00:32:10: Aber denn war Miri auch wiederum jemand die den Schalter unglaublich schnell umlegen konnte.

00:32:16: Am nächsten Morgen, als sie aufstanden hat, gesagt wurde, wollen wir dem kleinen Scheiß einmal zeigen wo der Hammer hängt Und häufig

00:32:22: in meiner Brust.

00:32:23: Genau!

00:32:24: Das war dann auch der Anlass, damit sehr offensiv umzugehen und sehr öffentlich umzugeben?

00:32:29: Ja.

00:32:29: Sie war da ... das war ihr Weg.

00:32:31: Das gab's damals ja auch zu der Zeit noch gar nicht so sehr.

00:32:35: Damals war bei uns ... oder ja, damals klingt jetzt so ähnlich.

00:32:37: Jetzt war es im Jahr two-tausend acht, zwei-tause neun.

00:32:40: Aber da war das eben doch so, dass wenn du so eine Krebsdiagnose hattest, galtest du gleichermaßen als nicht mehr belastbarer?

00:32:47: Keine Ahnung, kannst deinen Job nicht mehr wie sowas.

00:32:51: Das halbe Handler ist ...

00:32:52: Stückt weit abgeschrieben.

00:32:53: In der Jobwelt bist du dann einfach so, der ist geparkt oder die ist geparks?

00:32:57: Und von denen ist nichts mehr zu erwarten.

00:32:59: Ja, genau

00:33:00: so war das irgendwie.

00:33:02: Ommeri hat gesagt da müssen wir mal rauskommen aus diesen Gedanken und hat dann einfach das, was ihr lebt, aufgeschrieben und ich fand das irgendwie ganz gut.

00:33:10: Und hab gesagt ja lass uns daran doch arbeiten!

00:33:12: Dann lasst mich doch vielleicht meine Sicht der Dinge damit dazuschreiben als Mann.

00:33:17: also siehst du das ja alles möglicherweise noch ganz anders?

00:33:21: Insofern kriegt man jetzt keinen Grimmepreis für aber Ich hab zu der damaligen Zeit eine ganz interessante Geschichte

00:33:29: rausgefordert.

00:33:29: Und vor allem konntest du auch wieder so deinen Klassenprotokoll, im Prinzip auch ein bisschen wieder dein Talent in dieser Reibe der Anekdoten drum rum?

00:33:39: Genau!

00:33:40: weil es eben auch viel Humoriges hat neben dem Schmerz und der Traurigkeit, die das natürlich mit sich bringt.

00:33:47: Und das war ja immer ein Thema, mit dem ihr nie in deinem Berg gehalten habt.

00:33:52: Dann hattest du dich hier auch noch ereilt?

00:33:54: Genau!

00:33:56: Was ist das jetzt genau für mich?

00:33:58: Ich werde ja ständig danach gefragt.

00:33:59: Du kannst dir vorstellen sobald ich irgendeine Runde mixe.

00:34:01: Nicht das chronisch-lymphatische

00:34:02: Leukämie, die sich bei mir dadurch äußert, dass ... zählige Lymphknoten beim Körper, aber die größer und größer werden.

00:34:10: Deshalb muss ich vor ein paar Jahren mal diese Chemotherapie antreten damit wir die kleiner gekriegt haben.

00:34:15: das dauert eine halbe Jahr.

00:34:16: da war ich alle vier Wochen drei Tage im Krankenhaus und dann laufen halt so zwölf Beutel am Tag in dich rein und das hat dann ganz gut gehalten bis du Lymphknoten wieder irgendwann auftauchen und seitdem kriege ich einen Medikament dass im Laufe der Jahre entwickelt wurde bis jetzt heute sehr gut weiter hilft.

00:34:36: Man weiß heutzutage nicht mehr, was Holz ist.

00:34:40: Aber der Prof meinte letztens zu mir, wenn sie so weitermachen, haben wir sie hoffentlich noch ein paar Jahre.

00:34:45: Das hoffen wir alle.

00:34:47: und das war natürlich dann ... Das ist ja wahrscheinlich mehr krass vor, wenn eine schon diese Krebserkrankung hat, kommt die andere noch dazu.

00:34:56: Das kann man doch nur mit Humor nehmen.

00:34:59: Wenn du da nicht noch mal sagst ...

00:35:02: Dann gehst du unter, das musst du mit Humour nehmen!

00:35:06: Und schon war es damals so, dass bei Miri als ich mit meiner Chemo und ich hatte zwar die Morgensendungen gemacht, aber ich hatte die Nächte davor nicht mehr geschlafen vor Schmerzen.

00:35:16: Ich bin wirklich nur aufgestanden, bin zur Sendung, hab die Sendung gemacht.

00:35:25: Wenn die so klumpen, dann drücken sie auf nervenbar.

00:35:30: Du kannst nachts deinen Arm nicht mehr bewegen!

00:35:34: Dann sagt der Professor zu mir wir müssen jetzt loslegen.

00:35:37: Ich sage nie meine Frau ist noch im Krankenhaus.

00:35:40: bei Miri war so ein befallender Lümpfknoten entdeckt worden und ich habe gesagt auch wir müssen erst mal eine Frau.

00:35:48: Wir haben uns diese Klinik-Klingel in die Hand gegeben, völlig absurd.

00:35:53: Und ihr habt das auch immer wieder sehr betont.

00:35:56: wie gut ihr aufgehoben wart ... In der Universitätsklinik in Kiel, dass es letztendlich so eine familiäre Stimmung oftmals war mit allen ups and downs und mit Lachen und Weinen und Hoffnung und Wiederhoffnungslosigkeit.

00:36:11: Das sind Dinge, die man durchlebt.

00:36:14: Definitiv!

00:36:15: Alle Facetten, aber mir riecht sich immer Kopf hoch und weiter geht's.

00:36:21: Dann gab es irgendwann die Prognose, dass sie nicht mehr unter uns ist?

00:36:30: Genau.

00:36:31: Mit dieser Prognosis, wie geht man da um ... Da ist der Humor ja nicht immer ... Nein,

00:36:39: nein.

00:36:40: Also ich würde aus heutiger Sicht sagen, dass ich die ganze Zeit in einem kompletten Tunnel war und Miri hat die Prognose bekommen.

00:36:47: Ich glaube es hieß damals irgendwie noch vier Monate, fünf Monate.

00:36:52: Und dann hat Miri auf ihre eigene Art gesagt so, dann müssen wir jetzt mal alles vorbereiten!

00:36:58: Ja

00:36:59: das

00:37:00: ist miri, das ist Miri.

00:37:00: Wir müssen jetzt mal vorbereiten.

00:37:02: und dann hat sie angefangen vorzubereiten.

00:37:04: Dann haben wir uns einen Krab gekauft und sie sah ja aus wie das blühende Leben.

00:37:10: Ja genau, ich erinnere mich auch wenn ihr sie im Funkhaus gesehen habt euch gedacht wo hat der Kripser Platz?

00:37:16: Wir haben einen Krapp gekauft.

00:37:18: Wir haben ein Krabbstein gekauft, wo sie meinte da passt gut zu uns und wo sie auch ... Das kannst du heutzutage auf dem Computer schon mal... Schreiben Sie mal den Mann meinst Den Namen des Mannes mit drauf.

00:37:29: Ich sag, das machen wir jetzt nicht!

00:37:30: Dann hat sie gesagt ... Sie muss ja gucken, ob das gut aussieht.

00:37:35: Dann haben wir ihr ... dann waren wir beim Bestatter.

00:37:39: Der fragte, darf ich fragen, wer verblechen ist?

00:37:41: Und wie gesagt, noch niemand aber ich bald.

00:37:44: Dann hab wir da alles vorbereitet.

00:37:45: Dann hat sich mit ihrer Freundin ihr Erinnerungsschest vorbereitet, wie das sein soll.

00:37:52: Ohne eine einzige Träne und das alles hat sie ... einfach gemacht, weil ihre DNA so war.

00:37:59: Aber der Hauptgrund war der, dass sie wollte, dass ich danach gut weiterleben kann.

00:38:05: Das war ihr Ziel!

00:38:06: Dass ich so einen Ordner hab und da muss sich nur noch abhaken, was alles gemacht werden soll.

00:38:09: Und die finde ... Wenn du selber weißt, dass dein Leben zu Ende geht und deine einzige Sorge aber nicht ist, was wird aus mir selbst vornahmen?

00:38:17: Was wird aus dem Menschen, den ich am meisten liebe?

00:38:21: Dann ist das eine unschassbare Lebensleistung

00:38:25: oder?

00:38:25: Ja ja und auch einer Unfassbare Liebe.

00:38:28: Ja,

00:38:28: ja!

00:38:29: Das dann eben zu priorisieren und nicht zu sagen ich ertränke jetzt in meinem Leid und im Selbstmittelheiz und zu sagen pass auf wir packen die Dinge jetzt an und ich will dass du danach noch weiterleben kannst war das auch ihr Wunsch?

00:38:40: hat sie gesagt wenn ich mal nicht mehr bin?

00:38:43: Dann bitte leben, dann bitte noch tanzen und auch lachen oder...

00:38:47: Ja haben wir so besprochen Wir waren ja das Gute bei uns.

00:38:52: Wir wussten und am Ende wirklich wir hatten uns alles gesagt Es war alles erledigt, es war nicht mehr oft.

00:38:58: Natürlich hat sie sich gewünscht, dass ich das Leben noch genieße!

00:39:05: Dann ... durch auch deine Erkrankung gab's dann die Entscheidung.

00:39:10: oder habt ihr gemeinsam die Entscheidung getroffen?

00:39:12: Genau.

00:39:13: Wir gehen nach Sylt.

00:39:14: Ja.

00:39:14: So.

00:39:15: Und war Sylt ja schon immer euer Lieblingsort und Seelenort sozusagen.

00:39:19: Ihr wart immer hier, habt viele Freundschaften gehabt.

00:39:22: Dann war das aber so ein Wochenendziel.

00:39:25: Hier war der immer auf dem Weg.

00:39:28: Dann kam die Entscheidung, jetzt gehen wir auf die Insel, die wir so lieben.

00:39:33: Habt ihr das jemals bereut zusammen?

00:39:37: Nicht eine Sekunde, es waren hinten raus.

00:39:39: Es waren wirklich elf großartige Jahre davon abgesehen, dass es schlechtere Orte gibt, an denen man angesetzt werden kann als auf Sylt.

00:39:49: Nein!

00:39:49: Das war unfassbar schön hier und ist eigentlich jeden Tag noch ein bisschen schöner geworden.

00:39:58: Also ich habe wirklich jeden Tag hier ohne Indie genossen, wir haben zu Anfang doch gewohnt, wir hatten eine ganz kleine Wohnung unter dem Dach bei Freunden und Freunden in Morsum.

00:40:06: Vom äußesten Ende der Insel sind wir dann immer hierher gefahren und irgendwann war wiederum bei Freundinnen und Freuden da eine etwas größere Dachgeschosswohnung frei.

00:40:19: Man hat uns zu Anfang nicht mit offenen Armen empfangen?

00:40:23: Das

00:40:23: hab ich

00:40:24: dann später erst gelernt.

00:40:25: Die haben sich zurückgelehnt und gesagt,

00:40:27: mal gucken ... Wollen

00:40:30: die wirklich einen Angebogen machen?

00:40:32: Oder wollen sie nur mit dem guten Namen Sylt eine große Wille veranstalten?

00:40:36: Wir haben uns ganz hinten angestellt.

00:40:38: Wirklich ganz hinten, Zehnte Reihe!

00:40:40: Das muss man auch machen.

00:40:42: Musst du

00:40:42: machen?!

00:40:43: Ich habe so viele hier erlebt, die gesagt haben jetzt muss ich den Sölderinnen und Sölden zeigen wie es funktioniert.

00:40:49: von denen ist keiner mehr da.

00:40:50: Die geben dann auch ganz schnell.

00:40:51: Ja genau, und bei mir war das das.

00:40:53: nach einem Jahr kamen so ein Herr und sagt Mach's gut!

00:40:57: Das ist für Sylt der Fähignisse.

00:40:58: Du bist ganz okay, was du

00:41:00: machst?

00:41:00: Und nach zwei Jahren sagt er eine Frau zu mir, du bist ja so ein Stück weit eigentlich Auffass einer von uns und wenn dir dieser Satz gesagt wird dann weißt du ...

00:41:08: Da ist da Ritter Schlag aufs Leben.

00:41:09: Du hast es geschafft.

00:41:10: Ich sag zu Miriam jetzt sind wir durch.

00:41:12: Jetzt haben wir das aber zwei Jahre hat's gedauert.

00:41:14: Kurz Erklärung, Carsten ist dann nach Sylt mit Miriam.

00:41:17: Miriam hat die Redaktionsleitung gemacht für dich hier und Sachen vorbereitet und hat Carsten immer weil das wissen sie in vielen Schiss ich heuls schon gar nicht.

00:41:26: Das kann man hören.

00:41:28: Auf der UKW-Frequenz, weltweit in der RSA App oder im Stream.

00:41:35: Und das kriegen wir auch immer mit im Sender.

00:41:38: Dann kommen E-Mails aus Bottrop oder aus München.

00:41:42: Wir waren im Urlaub auf Sylt und haben Karsten Köde gehört.

00:41:47: Das war ja so dieser Part.

00:41:53: Wenn du an diese Jahre zurückdenkst, was sind da die Highlights, die ich schmunzeln lasse?

00:42:00: Der lustigste Moment der Zeit ...

00:42:06: Kann ich gar nichts sagen!

00:42:08: Lustig weiß ich jetzt wirklich nicht, gab es einen Moment, wo ich mir gesagt hätte, was war das?

00:42:12: Eigentlich war bei jeder Moment hier was schön, weil du bist ja so unfassbar nah dran.

00:42:19: Denn Kiel das Funkhaus ist in einem Gewerbegebiet.

00:42:22: Wenn du da vor die Tür gehst, ist dann vielleicht mal ein Arbeiter und hier gehst du von der Tür und du bist mitten im Leben!

00:42:27: Du wirst von wildfremden Menschen angesprochen.

00:42:30: Viele haben mich nach mir gestohlt in den Arm genommen.

00:42:33: Ich kannte die Menschen gar nicht mehr, ich habe gesagt Mensch sie sind doch der und der... Ich kann ja in meinem Studio auf Automatik stellen und kann dann nebenbei schnell irgendwo hin und kann ein Interview machen.

00:42:44: Oder wenn ich in die Apotheke muss, schnell da irgendwie hinlaufen.

00:42:46: Und der läuft zwar durch die City und du wirst Thema gefragt ... Herr Köde,

00:42:51: haben Sie nicht gerade Sendung?

00:42:52: Ja,

00:42:52: aber sie werden sich doch grade braten lassen.

00:42:54: Ich sag' ja!

00:42:55: Ich hab automatisch einen Kollege-Passe auf.

00:42:58: Ja, also ...

00:43:01: Und hier so die ... Promi-Begegnung.

00:43:04: hattest du hier viele?

00:43:07: Nee,

00:43:08: gar nicht so viele.

00:43:10: Miri und ich waren auch gar nicht in dieser Promi Szene drin irgendwie.

00:43:18: Wir haben eigentlich einen ganz normalen Freundeskreis.

00:43:22: die zum Teil drei Jobs haben, damit sie das irgendwie hinkriegen.

00:43:25: Und natürlich hat man den ein oder anderen Mal getroffen.

00:43:28: Giddo Maria Kretschmer.

00:43:29: Den hat glaube ich jeder hier auf Sylt schon mal getroffen!

00:43:32: Oli Peh war ...

00:43:33: Genau, mit ihm brauchst du immer im Kontakt, weiß

00:43:35: ich?

00:43:36: Ja, wenn er da hier aufs Sylt war, rief er an und dann kam der Studio in Oli Pesche einen unglaublich dankenswerter Interview im Parlament.

00:43:44: Dem stellst du eine Frage und dann kannst du eigentlich die Stunde

00:43:47: Klappe

00:43:48: trinken, den Olli

00:43:51: erzählt durch.

00:43:52: Er hat das mit

00:43:53: ihm wirklich sehr geliebt.

00:43:55: Schöne Grüße, wenn du zuhörst!

00:44:08: Ja, jeden Tag arbeiten zur Arbeit gehen, redlich schaffen müssen.

00:44:11: Das sind nicht die Leute, die in den Kampen im Reddachhaus haben, halbes Jahr in Amerika oder hier.

00:44:16: Sondern das ist wirklich so mit ein Magen und Konfirmation und allem was man alles mitmacht.

00:44:21: Also das war euch schon wichtig jetzt.

00:44:24: Jetzt lebst du ja in einer Wohngemeinschaft.

00:44:27: Die auch immer viele Fragen aufwirft für die Hörer.

00:44:29: Das kann doch nicht sein.

00:44:30: wie kann das sein?

00:44:30: Die sind da zusammen dann ist noch ein Pärchen usw.

00:44:32: Und du sagst immer nein Moment!

00:44:36: Nienchen sagste immer ne Nini.

00:44:39: Nini war somit die beste Freundin von Miri, oder?

00:44:42: Nicht nur so mitzunehmen, es war die beste Freundin von Iwi Miri und Miri hatte kurz vor ihrem Tod alle ihre Freundinnen gebimmst und gesagt ihr kümmert euch um ihn, dass er mir nicht in den Loch fällt weil ich bin eigentlich eher ein Eingraber der meint das mit sich selber ausmachen zu können kann man übrigens nicht tippern, schafft man echt.

00:44:59: man braucht da Leute.

00:45:00: und Nini wohnte vor meiner alten Wohnung Luftlinie dreinhundert Meter entfernt.

00:45:04: okay

00:45:05: wir haben dann tatsächlich abends Ganz häufig sind wir zusammengekocht.

00:45:10: Man war bei mir, der Hund mit, man ist zu Hause geblieben.

00:45:17: Irgendwann, Miri hatte ja auch so ein paar Handtaschen und Spuckstücke ... Da hat sie mir aufgeschrieben, wer kriegt was!

00:45:23: Und dann sollte das der Nini kriegen.

00:45:25: Ich sag, wollen wir uns jetzt Geld dafür geben?

00:45:28: Das fühlt sich so falsch an, dass es doof.

00:45:31: Er hat gesagt, lass uns doch in Urlaub fahren oder ich betal.

00:45:35: Dann sind wir

00:45:36: jetzt

00:45:37: in Urlaub.

00:45:38: In Urlaub geboren und das hat wunderbar mit uns gepasst, wir haben dann ein paar Wochen später noch mal wie eine Woche zusammen verbracht und ich musste dann aus meiner Wohnung irgendwann raus wegen dem Eigenwürderf auf völlig okay.

00:45:50: Und ob Wohnungssuche hätte auch was gefunden?

00:45:53: zu unfassbaren Preisen.

00:45:56: Und irgendwann rief sie an und sagte, vergesst deine Wohnung suche.

00:45:59: wir zwei ziehen zusammen.

00:46:00: auch nicht als frage hättest du los sondern miri style.

00:46:06: war er miris beste freund?

00:46:07: ja

00:46:09: genau die passen

00:46:09: dazu.

00:46:10: sie

00:46:10: ziehen zusammen um.

00:46:11: man muss eben dazu wissen da war die noch nicht mal vierzig die ist dieses groß das bildhübsch.

00:46:16: Ich sag, wir können doch nicht.

00:46:18: Wie sieht denn das aus?

00:46:20: Leute werden decken und du willst an meinen Erdboden.

00:46:23: Sie hat gesagt, wir kriegen das hin!

00:46:25: Und wir leben jetzt seit zweieinhalb Jahren.

00:46:27: Wir leben miteinander... Funktioniert wunderbar.

00:46:30: ...und wie der sich auch genervt von mir.

00:46:32: Ja klar.

00:46:33: Ich von dir auch.

00:46:34: So wird auch dazu.

00:46:35: Natürlich aber ansonsten eigentlich irgendwie freuen für uns oder ja freuen wir uns dass wir das so bekommen.

00:46:42: Das ist jetzt WG, aber kannst du dir dann wieder vorstellen, eine Partnerin zu haben.

00:46:47: Neues Leben zu zweit in der besten Beziehung?

00:46:51: Fehlt

00:46:51: mir die Fantasie!

00:46:52: Also fehlt mir die Phantasie.

00:46:54: ehrlich gesagt ich kann mir das nicht vorstellen.

00:46:57: Miris Freundin sagen immer sie hätte sich das gewünscht.

00:47:00: Ich glaube das nicht.

00:47:02: eigentlich habe wir das anders besprochen.

00:47:03: also Miri hatte und ich wir hatten eigentlich Die Sache besprochen die ich jetzt habe wird immer gesagt such dir ein best buddy Ja.

00:47:10: Sucht ihr jemand, mit dem du allen Blöds in der Welt veranstalten kannst?

00:47:13: Sucht dir jemanden, mit denen du Spaß haben lachen kannst ... Aber dass ich wieder an einer richtigen Beziehung bin, das glaube ich war nicht in ihren Gedanken und in meinen Gedanken wäre es andersherum auch nicht gewesen.

00:47:26: Also da fehlt mir die Fand ... Man

00:47:28: weiß es nie!

00:47:28: Kann

00:47:29: morgen jemand ... Ich

00:47:31: habe ja meine Frau hier auf Sylt kennengelernt, an einem Punkt, an dem ich gedacht hab, dass ich nie wieder irgendwie glücklich werde und dann hat das funktioniert.

00:47:38: Also es kann passieren.

00:47:39: Deswegen?

00:47:40: Man sagt niemals nie, wollen wir mal so sagen!

00:47:42: Und gibt es so Momente in denen du jetzt so ... Du hast ja auch viele glückliche Momente, die du auch teilst mit uns bei Facebook oder so.

00:47:48: Das hast du.

00:47:49: da denkst du immer, Mensch steht mir das zu und darf ich hier glücklich sein?

00:47:52: Hab man dieses Gefühl dann?

00:47:55: Ja,

00:47:56: natürlich hat man das.

00:47:58: Wie gesagt, mein ganzes berufliches Leben, wenn wir jetzt über diese vierzig Jahre schnacken war eigentlich immer geprägt von Talent dafür kann zu nichts.

00:48:07: Das wird ja mit in die Wiege gegeben und von Glück.

00:48:12: Und wie hat Mr Bean Rowan Edkinson mal gesagt?

00:48:14: Er hat von sich selber ... Ich hatte Talent und Glück.

00:48:17: Talent ohne Glück bringt eigentlich weiter.

00:48:21: Ich meinte damit so viel mehr.

00:48:22: dieses, dass man dann so schnell ist gewissen hat.

00:48:23: Dass man so glücklich ist oder weißt du?

00:48:25: Weil der andere nicht mehr da ist oder so.

00:48:27: So ein komisches

00:48:28: Gefühl

00:48:29: hat.

00:48:29: Das meinte ich damit

00:48:30: vielmehr.

00:48:31: Nee, eigentlich weniger.

00:48:34: Das

00:48:35: hätte

00:48:35: mir

00:48:37: hier

00:48:37: komplett gewünscht und komplett gegönnt... Also ja, komplett!

00:48:41: Ne, muss sich auch ... Die haben manchmal in der WG Kneifen für uns.

00:48:46: Was würde Miri jetzt sagen?

00:48:48: Wahrscheinlich würde sie auf der einen Seite sagen, ja alles richtig.

00:48:51: Aber sie würde auch manchmal die Handy beim Kopf zusammenschlagen wenn ich da zu Hause mit beiden Hunden bin und versuch zu retten was du retten ist.

00:48:58: Mein Gott, Miri!

00:48:59: Du darfst doch Karsten nicht so überfordern das kann er gar nicht.

00:49:03: Vor

00:49:03: mir war auch mal eine Sache klarstellen sowohl Miriam als auch Karsten sind sehr schadenfreue Menschen.

00:49:25: Das ist ja auch eine schöne Sache.

00:49:27: Wenn man sie gemeinsam hat, kann das zu Lachanfall drehen.

00:49:39: Ich habe das schon oft nicht gedacht.

00:49:45: Manche laufen und denken, es ist ja gar nicht.

00:49:48: Das würde sich zu Anfang anfühlen wie Urlaub.

00:49:53: Du musst da gar nicht mehr hin.

00:49:58: Es ist noch sehr unwirklich, also es ist noch nicht wirklich bei mir angekommen.

00:50:03: Auf der anderen Seite sage ich mir ja, Kassen du wirst unter Sechzig und ja ich hätte die vielleicht noch ein Jahr machen können.

00:50:12: auf der anderen seite war Ich immer der der gesagt habe hör mal auf wenn hoffentlich noch paar klatschen und nicht die ersten schon denken, du wirst aber auch Zeit.

00:50:21: Wenn ich mir die Kommentare durchlese ... Natürlich wollte ich nicht, dass die Menschen traurig sind, aber ich wollte schon sagen oder schon gerne, wenn ich mein Abschied mal verkündet, dass sie sagen ach Schade!

00:50:32: Und das tun Sie in Massen?

00:50:34: Mit so viel ... ja mit so viel Empathie und wirklich nicht nur schade machst gut sondern sehr detailliert auch wie Du sie begleitet hast Warum du für sie eben auch zum Lebensalltag dazugehörst.

00:50:47: Und das ist ja das größte Ziel eines Moderators, wie ich finde.

00:50:50: Wenn die Leute sagen der gehört ein Teil, der sitzt bei mir am Frühstückstisch oder am Mittagstisch und ich höre ihm gerne zu dann ist es besonders.

00:50:57: was hast Du für Pläne jetzt in der Renderzeit?

00:51:01: Ich

00:51:01: habe tatsächlich noch überhaupt keine Plänen also ich muss mich tatsächlich erst mal neu sortieren.

00:51:08: Es wird weiterhin so sein, dass ich hier auf Sylt in der BG bin.

00:51:12: Wenn wir das dann hinkriegen... Ich meine sie künftig morgens zu arbeiten muss und ich sitze da bademanteln unser schönen Tachsüßel kann das natürlich schwierig werden.

00:51:21: Du hast ja noch ein kleines Asyl in Kiel.

00:51:23: Das heißt du kannst ja auch mal aus dem Weg gehen.

00:51:25: oder Sie geht nach Kiel oder du bleibst dann

00:51:27: hier?

00:51:27: Ich habe ja auch dort das kleine Häuschen in Kiehl.

00:51:29: sowohl in der bg als auch Kiel ist erstmal genug zu tun Und dann werde ich mich tatsächlich erst mal ... Ich werd mir auch alle Zeit der Welt dafür nehmen, mich erst mal nur sortieren.

00:51:39: Jetzt sind doch so ein paar logistische Dinge Rentenantragsstellen.

00:51:42: Alter, ganz nahe!

00:51:43: Das ist echt unglaublich, ne?

00:51:45: Es ist unfassbar.

00:51:46: Aber ja, muss ihr alles gemacht haben?

00:51:49: Muss

00:51:49: alles in der Richtigkeit haben.

00:51:51: Ja, aber so irgendwie noch ein Reiseziel oder irgendwas ins Auge gefasst was du unbedingt machen willst auch vielleicht mit Lienchen zusammen oder...

00:51:59: Auch das nicht!

00:52:00: Also ich habe auch ehrlich gesagt aufgehört sie mir so groß Pläne zu machen.

00:52:04: Ich meine wir planen und hinter uns kippt das Schicksal vor Lachen vom Stuhl und sagt wie luftig ist er denn denn?

00:52:09: Hat man

00:52:10: auch oft genug schon gesehen bei Menschen die dann große Plänen gemacht haben.

00:52:26: Aber wir sind auch beides.

00:52:29: Wir haben gesagt, wenn wir unsere Hunde schnappen und fahren ...

00:52:34: Vielleicht zieh erst mal nach Föhr.

00:52:35: Genau!

00:52:35: Erst mal langsam

00:52:39: reinkommen.

00:52:40: Nee, aber wie gesagt es gibt so schöne Ecken in Schleswig-Holstein.

00:52:44: also wir müssen gar nicht jetzt keine Ahnung

00:52:46: Das ist auch so.

00:52:47: Wir haben es ja im zunehmenden Klimawandel immer schöner geworden, die auf dem Festland sich zu todisch schwitzen, weil wir hier herrliche XXX und können den Dünn liegen.

00:53:02: Aber ich habe noch einen kleinen Gruß mitgebracht von einem Kumpel und Freund von uns, Karl-Max Helner.

00:53:09: Der hat ja hier ein Modehaus in der Friedrichstraße und Kalle ist ansonsten sehr aktiv.

00:53:14: Und von dem soll ich dir einen lieben Gruß bestellen, er weiß jetzt nichts davon, dass ich das vorspiele aber ich mach's einfach mal, weil ich finde es passt einfach.

00:53:30: Und ich denke, du kannst jetzt mit einem weinenden und einem lachenden Auge aufhören.

00:53:43: Ich hoffe das lachende

00:53:45: Auge

00:53:46: überwiegt!

00:53:47: Ich denke in deiner Freienzeit kannst Du wirklich viel anstellen.

00:53:51: zum Beispiel vielleicht fängst Du wieder an mit Golf?

00:53:54: Und dazu stiften wir Dir als Marinier-Golfclub gerne zwei Trainerstunden.

00:54:00: Ich hoffe

00:54:01: Du hast Zeit sie zu nutzen.

00:54:03: Alles Gute vielen Dank nochmal für alles Und ich denke an dich, bis bald.

00:54:09: Dein Kalle

00:54:09: Helna, tschüss!

00:54:11: Ja ist doch flat man eine Idee.

00:54:13: Wieder mal die kleine Kugel zu schlagen

00:54:15: oder?

00:54:15: Wir haben sich glaube ich zehn Trainer ausgebissen.

00:54:19: wenn wir dann alle irgendwann gesagt haben, Karsten lass es.

00:54:22: Aber da geh ich hin mit dem... Wenn du nur in deinem Club heimlandest und ein kleines Buch hinstellst,

00:54:26: oder?

00:54:27: Vor allem darf ich nicht jetzt schon von Rot abschlagen.

00:54:29: Grenzen dürfen

00:54:38: noch.

00:54:38: Das ist natürlich ein Argument, das noch mal zu versuchen.

00:54:50: ganz lange glücklich dein Leben hier und da genießen kannst, wo du möchtest.

00:54:55: Und dass du eine stabile Gesundheit hast und in deiner WG noch ganz großartige Zeiten hast und dir auf der schönsten Insel erwählt wie wir es ja so gerne sagen.

00:55:06: Vielen Dank dafür!

00:55:07: Danke.

00:55:07: Ich würde versuchen das alles irgendwie so hinzukriegen genau und vielleicht hört man sich, vielleicht sieht man sich.

00:55:14: Und zum Schluss sagen wer?

00:55:15: Zusammen sind wir

00:55:16: Schleswig-Holstein Küstenköppe.

00:55:21: Ein RSA Original-Podcast von und mit Frank Bremser, Redaktion Fabian Peder eine Produktion von RegioCast, deutsches Radio Unternehmen.

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